Lesung mit Musik und Bildern: „Menschenrechte haben kein Geschlecht!“

Freche Texte der historischen Berliner Frauenrechtlerin Hedwig Dohm
Samstag, 11. Mai, 19.00 Uhr

Die Berlinerin Hedwig Dohm (1831 – 1919) ist mit Sicherheit die schärfste und brillanteste Analytikerin der ersten deutschen Frauenbewegung. Furchtlos und mit viel Ironie prangert sie die männlichen Rechtfertigungen für die Diskriminierung von Frauen an, wie z.B. den angeblichen Schwachsinn des Weibes, der Frauen von eigener Berufstätigkeit und Bürgerrechten ausschließen soll. Auch mit der traditionellen Mutterrolle geht Frau Dohm kritisch ins Gericht. Manches klingt aus heutiger Sicht nahezu unglaublich, anderes ist immer noch aktuell. Hedwig Dohm zeigt uns, wie wenig selbstverständlich Frauenrechte einmal waren. Und ihre Texte sind erfrischend frech! Begleitet wird die Lesung durch Musik von Fanny Hensel, der Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Eine Veranstaltung der Schönen Kiezmomente in Zusammenarbeit mit dem Soldiner Kiez e.V. 

Kosten: Spenden sind erwünscht 
Ort: Aufgang B, 1. Etage, Veranstaltungssaal